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Standort Platztor

Das Areal «Platztor» am Unteren Graben ist eines der letzten grösseren Areale im Stadtzentrum von St.Gallen. Das Gebiet befindet sich an zentraler Lage und grenzt unmittelbar an die Altstadt. Aufgrund der innerstädtischen Lage des Areals und der guten Anbindung an die Autobahn bildet dieses Gebiet eine interessante Reserve für Dienstleistungen und öffentliche Nutzungen. Der westliche Teil des Areals Platztor befindet sich im Besitz der Stadt St.Gallen (rot eingezeichnet). Sie ist jedoch bereit, dem Kanton das Areal zu verkaufen. Das Stadtparlament berät den Grundstücksverkauf des Areals Platztor an seiner Sitzung vom 18. November 2014.

Der Standort Platztor soll nach der Erweiterung für folgende Bereiche ausgelegt sein:

– Lehre für rund 3‘000 Studierende
– Forschung und forschungsnahe Lehre
– Vollzeit-MBA
– Komplementäre Drittnutzungen

Der zweite Standort „Platztor“ befindet sich an zentraler Lage am Unteren Graben und kann vom bestehenden Standort Rosenberg innert 15 Gehminuten erreicht werden:

Ein neues Stück Stadt mit neuem Campus

Auf dem Areal Platztor plant der Kanton einen neuen Standort für Lehre und Forschung. Auch das Vollzeit-MBA-Programm wird im Neubau untergebracht. Bis zu 3‘000 Studierende sowie Dozierende und Mitarbeitende sollen künftig im Neubau ein- und ausgehen. Im Erdgeschoss an der St.Jakob-Strasse sind attraktive, universitätsnahe Drittnutzungen vorgesehen. Der Aussenraum des Neubaus wird öffentlich zugänglich sein. Ein Platz entlang des Unteren Graben mit grosszügigen Übergängen zur Altstadt soll dazu beitragen, ein lebendiges neues Stück Stadt zu schaffen. Um eine möglichst direkte Fusswegverbindung zu schaffen, soll in den nächsten Planungsschritten eine Verbesserung der bestehenden Treppenanlagen untersucht werden.

 

Beiträge von Bund und HSG

Die Gesamtkosten für den Campus Platztor betragen nach aktueller Planung 205 Millionen Franken. Darin enthalten ist ein voraussichtlicher Bundesbeitrag von 25 Millionen Franken. Nach Vorstellung der Kantonsregierung soll sich auch die Universität St.Gallen mit 20 Millionen Franken an den Gesamtkosten beteiligen. Im Rahmen des Grundstückverkaufs am Platztor leistet die Stadt St.Gallen einen Standortbeitrag von 2 Millionen Franken. Für den Kanton resultiert somit ein voraussichtlicher Kreditbedarf von 158 Millionen Franken.

Der St.Galler Kantonsrat hat am 26. November 2018 in erster Lesung über die Erweiterung der Universität St.Gallen beraten. Alle Fraktionen anerkennen den ausgewiesenen Platzbedarf der HSG, begrüssen das Projekt zur Stärkung des Bildungsstandortes und sprechen sich damit für den kantonalen Beitrag von 160 Mio. Franken aus. Das Geschäft geht nun zur Vorbereitung der zweiten Lesung im Februar 2019 zurück an die vorberatende Kommission.
Die Volksabstimmung ist für 2019 vorgesehen. Wie das Gebäude dannzumal aussehen wird, soll der anschliessende Architekturwettbewerb zeigen. Dieser erfolgt gemäss dem neuen Immobilienmanagement des Kantons St.Gallen nach der Abstimmung. Frühestmöglicher Baubeginn ist 2023, die Fertigstellung 2027.

2 Kommentare für “Platztor

  1. Kanton - ce ·

    Guten Tag Herr Schatzmann. Bei einer Erweiterung ausschliesslich am Standort Rosenberg müsste hochverdichtet gebaut und alle verfügbaren Landreserven müssten ausgeschöpft werden. Um dies zu vermeiden – auch damit künftige Generationen noch über Landreserven verfügen – sowie um das Quartier Rotmonten zu entlasten, soll der neue Campus an einem anderen Standort erstellt werden.

    Neben der Treppenverbindung wird auch das Angebot des öffentlichen Verkehrs zu und zwischen den Hauptliegenschaften der HSG zentral sein. Die Realisierung einer Standseilbahn wäre zwar eine mögliche Lösung. Jedoch lehnt der Kanton die Erstellung einer Standseilbahn aus finanziellen und verkehrspolitischen Gründen ab. Freundliche Grüsse

  2. Beat Schatzmann ·

    HSG-Erweiterung am Platztor ? Gäbe es auf dem Rosenberg wirklich keine Alternative ? Man stelle sich das unglaubliche Hin- und Her von Studenten, Dozenten, wissenschaftlichen Mitarbeitenden usw. vor, welches durch diesen Standort verursacht wird. Wenn schon am Platztor dann braucht es vielleicht eine Drahtseilbahn zwischen den Standorten wie bei der Uni Neuchâtel bereits vorgemacht.
    (Schreibender ist HSG-Absolvent)

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