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Die Studierendenzahlen – Entwicklung und Szenarien

Die Prognosen für den Raumbedarf der Universität St.Gallen leiten sich aus der erwarteten Anzahl Studierender und Mitarbeitender ab und basieren auf festgelegten Vergleichsgrössen.

Die Studierendenzahl ist der wichtigste Faktor für die Grösse einer Universität. Von dieser Zahl leitet sich der Bedarf an Dozentinnen und Dozenten ab. Ausserdem bestimmt sie den Umfang des benötigten Services in der Verwaltung. Die Summe all dieser Faktoren bestimmt schliesslich die notwendige räumliche Grösse der Hochschule.

2.1.1_Vorlesung Platznot

Indikatoren wie das bisherige Wachstum der Anzahl Studierender, die Prognosen und Szenarien des Bundesamtes für Statistik, der wachsende Anteil weiblicher Studierender sowie die Attraktivität des Wirtschaftsstudiums führen zur Annahme, dass bis ins Jahr 2020 zwischen 8000 bis 9000 Studierende an der Universität St.Gallen immatrikuliert sein werden.

Die Prognosen für den zukünftigen Raumbedarf der Universität St.Gallen leiten sich also aus den Erwartungen der Anzahl Studierender und Mitarbeitender ab und basieren auf festgelegten Vergleichsgrössen pro Studierender bzw. pro Mitarbeiter. Der künftige Raumbedarf ergibt sich somit aus der Anzahl Studierender bzw. Mitarbeitender multipliziert mit den für die Universität St.Gallen ermittelten spezifischen Bezugswerten.

Studierende auf dem Campus 13_Studierende

Die Zahl der Studierenden an der Universität St.Gallen ist in den vergangenen sechs Jahren weiter von 6418 (Herbst 2009) auf 8232 (Herbst 2015) gestiegen.

Eine detaillierte Aufstellung der Studierendenzahlen finden Sie auf der Webseite der Universität St.Gallen.

Es gibt mehrere Gründe dafür: An Schweizer Universitäten sind grundsätzlich alle Personen, die einen anerkannten Schweizer Maturitätsausweis haben, zu einem Studium zugelassen (Ausnahme Medizinstudium). Das Schweizer Hochschulsystem möchte so allen die gleichen Start-Chancen ermöglichen. Aufgrund dieser Voraussetzungen und demografischen Entwicklungen gab es in den vergangenen Jahren auch an der HSG zum einen mehr Studienanfänger, zum anderen wurden mehr Quereinsteiger auf der Masterstufe an der HSG zugelassen.

Heute haben rund 40 Prozent aller Master-Studierenden an der HSG einen Bachelor-Abschluss einer anderen Universität. Dies ist sowohl ein Zeichen der guten Studienqualität an der Universität als auch eine Folge der Neukonzeption der Lehre im Zuge der Bologna-Reform. Dieses einheitliche Übertragungssystem einzelner Studienleistungen von einer Hochschule auf eine andere (European Credit Transfer System) fördert erfolgreich die Mobilität der Studierenden.

Die Kapazität der Universität St. Gallen ist nicht im gleichen Masse gewachsen wie die Studierendenzahlen. Auch nach den 2011 abgeschlossenen Sanierungs- und Erweiterungsmassnahmen liegt das Raumangebot der Universität St.Gallen deutlich unter dem Durchschnitt anderer Schweizer und internationaler Universitäten. Kurz- und mittelfristig konnte mit dem Bau eines Lehr-Pavillons an der Dufourstrasse 48 und der angemieteten Liegenschaft an der Tellstrasse 2 die Platzsituation verbessert werden. Mit einem erwarteten Wachstum auf 8000 bis 9000 Studierende bis ins Jahr 2020 ist jedoch ein Ausbau des Campus in den nächsten zehn Jahren notwendig.

Um sich als eine der führenden Wirtschaftsuniversitäten in Europa behaupten zu können, benötigt die Universität St.Gallen eine Infrastruktur, die der Anzahl der Studierenden gerecht wird. Nur so kann die Qualität von Lehre und Forschung langfristig gewährleistet und die gute Position im internationalen Bildungswettbewerb behauptet werden.

 

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