Logo Zukunft HSG
Navigation einblenden ↓

Die HSG und ihre regionalen Effekte

Die Universität St.Gallen leistet einen namhaften Beitrag zur Wertschöpfung und damit zum regionalen Volkseinkommen für die Region Appenzell AR – St.Gallen – Bodensee. Die Universität ist eine wichtige Bildungseinrichtung für Studierende aus der Region und gehört zu den grössten Arbeitgebern.

4.0.1

Bildungsinstitutionen fördern in ihren Standortregionen den Wissensaustausch, das kulturelle und soziale Leben sowie die Wirtschaft. Direkte volkswirtschaftliche Effekte entstehen zum einen durch die wirtschaftlichen Aktivitäten der Hochschulen selber und zum anderen durch die Ausgaben der Studierenden, Dozierenden und Teilnehmenden von Weiterbildungsveranstaltungen und Tagungen sowie die Steuerzuflüsse der Mitarbeitenden. Hochschulen schaffen direkt und indirekt Arbeitsplätze in der Region, da sie Arbeit- und Auftraggeber sind. Effekte auf den Tourismus entstehen durch Übernachtungen dank Kongressen, Tagungen oder Seminaren. 14% aller Logiernächte in der Stadt und Region wurden somit durch die Universität ausgelöst.

Volkseinkommen von über 237 Millionen Franken

Das Gesamtbudget der Universität St.Gallen betrug im Jahr 2015 225 Millionen Franken. Davon stammten 44,6 Millionen Franken (19,9%) vom Kanton St.Gallen. Im Vergleich zu anderen Schweizer Universitäten verfügte die Universität St.Gallen mit 50% über den höchsten Selbstfinanzierungsgrad.

Die regionale Wertschöpfung gibt Auskunft über den Wertzuwachs in der Region, der durch die Universität St.Gallen sowie durch Studierende und Teilnehmende von Weiterbildungsveranstaltungen entstanden ist. Die Universität leistete einen Beitrag zur Wertschöpfung und damit zum regionalen Volkseinkommen für die Region Appenzell AR – St.Gallen – Bodensee von 237 Mio. Franken, dies entspricht 820 Franken pro Einwohner. Die Wertschöpfung ist zwischen 2013 und 2015 um 30 Mio. Franken (+14,5%) gewachsen. Die HSG macht damit aus einem Franken, den der Kanton in sie investiert, fünf Franken.

Studierende

Mit dem Bericht für das Jahr 2015 wurde erstmals die Wohnsituation der Studierenden erfasst. Dazu wurden über 1000 Studierende befragt.

Die meisten Studierenden, die während der Vorlesungszeit in der Region wohnen, zügeln mit Beginn ihres Studiums in die Nähe der Universität. So wohnten 2015 86% der Studierenden aller Stufen in der Region Appenzell AR – St.Gallen – Bodensee, davon 90% in der Stadt St.Gallen. Bei den Studierenden, die in der Region wohnen, dominiert klar die Wohnform der Wohngemeinschaft (59%).

Fast jeder zweite Student bleibt auch an den Wochenenden in St.Gallen. Dies hängt jedoch stark von der Wohnform sowie von der Stufe ab. Jeder zweite Student, welcher in einer Wohngemeinschaft wohnt, fährt am Wochenende zur Familie. Auf Doktorats-Stufe nur jeder fünfte Doktorand.

894 Studierende (10,9%) stammten aus dem Kanton St.Gallen. 1721 Studierende (20,9%) hatten vor Studienbeginn ihren Wohnsitz in der Ostschweiz. Die Anzahl der Studierenden aus der Ostschweiz bleibt somit über die Jahre konstant.

2015 ging jeder dritte Bachelor- und jeder zweite Master-Student einer Erwerbstätigkeit von mehr als 30% nach. Gerade auf Master-Stufe gewinnt die Erwerbstätigkeit während des Studiums an Umfang und Bedeutung. Für den regionalen Arbeitsmarkt bedeutet dies, dass bereits gut qualifizierte Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.

Gründungen

An der Universität St.Gallen widmet sich im Besonderen die Einrichtung start-up@HSG dem Thema Unternehmensgründungen. 2015 fanden rund 410 Gründungsberatungen statt. Zusammen mit der Fachhochschule St.Gallen, der EMPA sowie der Stadt St.Gallen organisiert sich die HSG zudem in der Initiative STARFIELD. Dieses übergeordnete Projekt – organisiert in einer Stiftung und in einem Verein – widmet sich der Förderung von Innovationen und Jungunternehmen in der Ostschweiz und im internationalen Bodenseeraum.

Öffentliche Vorlesungen

Die Universität St.Gallen bietet seit ihrer Gründung im Jahr 1898 jährlich öffentliche Vorlesungen an. Im Herbst- und Frühjahrssemester 2015/2016 begrüsste sie rund 4500 Hörerinnen und Hörer in über 80 Vorlesungen. Da es sich bei den Vorlesungen in der Regel um 90-minütige Abendveranstaltungen handelt, richtet sich dieses Angebot vorwiegend an ein städtisches bis regionales Publikum.

2004 wurde an der HSG die schweizweit erste Kinder-Uni ins Leben gerufen. Die vier Vorlesungen im Jahr 2016 wurden von rund 2200 Kindern aus St.Gallen und Umgebung besucht.

Kinderuni Prof. Fleisch Unisg

Mediale Ausstrahlung

Die Aktivitäten der Universität St.Gallen wirken sowohl innerhalb der Region als auch darüber hinaus. Die Universität wird einerseits innerhalb der Region als Akteurin wahrgenommen und andererseits bewegt sie sich in einem nationalen und internationalen Umfeld. 2016 erschienen rund 10‘000 Beiträge in regionalen, nationalen und internationalen Medien. Pro Tag ist die Universität – und damit auch St.Gallen – 41 Mal in den Medien vertreten, davon 13 Mal in führenden internationalen Medien.

Die Universität St.Gallen löst erhebliche – und mit steigender Studierendenzahl wachsende – regionalwirtschaftliche Effekte in der Region aus.

Den vollständigen Bericht über die regionalen Effekte der Universität St.Gallen können Sie unter folgendem Link einsehen: www.unisg.ch/region

Regional vernetzt

Die Universität St.Gallen engagiert sich in mehreren lokalen und regionalen Netzwerken wie:

  • IBH – Internationale Bodensee Hochschule
  • IHK – Industrie- und Handelskammer St.Gallen-Appenzell
  • KGV – Kantonaler Gewerbeverband St.Gallen
  • SGBA – St.GallenBodenseeArea
  • WISG – Wirtschaft Region St.Gallen

 

(Quelle: Regionale Effekte der HSG – Bericht der Universität St.Gallen für das Jahr 2015)

 

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

 Zeichen übrig.