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Ein Prozess von 10 Jahren

Umfangreiche Bauprojekte benötigen einen grossen zeitlichen Vorlauf. Bei kantonalen Bauaufgaben wie einer Erweiterung der Universität St.Gallen sind u.a. die kantonale Beschlussfassung in verschiedenen Instanzen, eine Volksabstimmung und eine öffentliche Ausschreibung Teil des Zeitplanes.

Das Stadtparlament hat den Grundstücksverkauf des Areals Platztor an seiner Sitzung vom 18. November 2014 beraten und dem Verkauf zugestimmt. Am 26. Februar 2015 starteten die Testplanungen für die Areale Girtannersberg und Platztor. Sie zeigten in einer ersten Phase Möglichkeiten einer Bebauung und Nutzung auf. Konkret ging es darum, welche Gebäude auf den Arealen entstehen und wie sie genutzt werden könnten, wie die Areale verkehrstechnisch zu erschliessen sind und welche Freiräume geschaffen werden. Die Testplanungen dienen als Grundlage für die Erarbeitung eines Masterplans und eines Sondernutzungsplanes.

Die Testplanungen haben gezeigt, dass die Erweiterung in zwei voneinander getrennten Bauprojekten vollzogen werden kann. Für das Areal Platztor zeigte sich, dass eine verdichtete Bauweise städtebaulich verträglich ist. Am Standort Rosenberg sollen das Bibliotheksgebäude saniert und mit einem Ergänzungsbau erweitert werden.

In einem nächsten Schritt werden die Projektdefinitionen für die beiden Standorte erarbeitet. Im Herbst 2016 wird die Regierung die Projektdefinitionen beraten. Voraussichtlich bis Ende 2018 erfolgen für das Bauprojekt am Standort Platztor die parlamentarischen Verfahren und die Volksabstimmung. Mit einem Baustart am Standort Platztor ist aus heutiger Sicht im Jahr 2023 zu rechnen.

2 Kommentare für “Zeitplan

  1. Wolfgang Stallmeyer ·

    Eine zehnjährige Planungs-, Entscheidungs- und Bauzeit ist deutlich zu lang. So etwas wäre in der freien Wirtschaft undenkbar.

    1. Kanton St.Gallen - ce ·

      Bauvorhaben der öffentlichen Hand in dieser Grössenordnung sind komplexe Projekte. So müssen die demokratischen Prozesse mit Entscheiden von Regierung, Kantonsrat und Volk eingehalten werden. Der Kanton muss sich sodann an die Gesetze des öffentlichen Beschaffungswesens halten, dazu zählt auch der zeitintensive Architekturwettbewerb. Die Unternehmen der Privatwirtschaft können wesentlich eigenmächtiger vorgehen. Das spart natürlich Zeit.

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