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Standort Rosenberg

Das Areal der HSG am Rosenberg besteht aus dem südlichen Bereich, dem Kirchhoferareal, und dem nördlichen Bereich, dem Girtannersberg. Zentrum der Universität ist die Hochschulanlage auf dem Kirchhoferareal mit Campuscharakter aus dem Jahre 1963 des Architekturbüros Förderer, Otto und Zwimpfer. Die Anlage wurde 1989 um das Bibliotheksgebäude des Architekten Bruno Gerosa ergänzt. Mit der 2011 abgeschlossenen Sanierung und Erweiterung der Campusanlage konnte die Raumkapazität auf rund 5’000 Studierende erhöht werden. Das Bibliotheksgebäude ist jedoch bis heute unverändert und ist für 3’500 Studierende ausgelegt. Eine Erweiterung ist im nördlichen Bereich am Girtannersberg möglich (siehe Skizze).

Innovative Lernumgebung ermöglichen

Um den Herausforderungen der Digitalisierung und den Qualitätsansprüchen der HSG gerecht zu werden, soll auf dem Rosenberg zudem ein Learning Center neue Formen des Lernens ermöglichen. Es bietet innovative Lernumgebungen, ergänzt mit neuen digitalen Medien und schafft damit den Rahmen für lernorientierte, persönliche Begegnungen. In Gruppenarbeitsräumen und Arenen sollen zukunftsfähige Kompetenzen gefördert werden, beispielsweise die Stärkung der Sozial- und Technologiekompetenz, die Fähigkeit, Debatten zu führen sowie unternehmerisch und kreativ zu denken. Mit den 500 Lern- und Arbeitsplätzen im Learning Center kann der Raumbedarf der HSG nach einer grösseren Lernumgebung erfüllt werden.

Die Skizze zeigt das bestehende Campus-Areal am Rosenberg (rot umrandet) und das Baufeld, auf welchem das neue Learning Center erstellt werden kann (rote Fläche):

Die HSG Stiftung beabsichtigt, die Finanzierung vollumfänglich über Schenkungen zu ermöglichen. Für die Erstellung, Ausstattung und Inbetriebnahme sind Gesamtkosten von rund 40 bis 50 Millionen Franken veranschlagt. Die Realisation des HSG Learning Centers ist abhängig davon, ob bis Anfang 2018 ein mehrheitlicher Teil des Betrages sichergestellt werden kann. Für den benötigten Grundstücksanteil will der Kanton St.Gallen der HSG Stiftung ein Baurecht gewähren. Als nächster Schritt startet im August der Architekturwettbewerb. Der Baubeginn ist für 2019/20 vorgesehen, damit das Gebäude für das Frühlingssemester 2022 in Betrieb genommen werden kann.

Der vorgesehene Standort des Learning Centers wird den Naturgarten und die Familiengärten flächenmässig nicht tangieren. Während der Bauphase können Teile der Familiengärten jedoch beispielsweise für Bauinstallationen beansprucht werden.

Bibliotheksgebäude wird saniert

Neben dem Bau des Campus am Platztor beabsichtigt der Kanton, am Standort Rosenberg das Bibliotheksgebäude zu sanieren. Nach rund dreissig Jahren Nutzungsdauer steht die erste grössere Erneuerung an. Aufgrund des Wachstums der Studierendenzahlen der vergangenen Jahre wurde das Bibliotheksgebäude stark beansprucht. Mit der Instandsetzung werden unter anderem die Haustechnik erneuert und das Flachdach vollumfänglich saniert. Zur Instandsetzung gehören auch Massnahmen im Bereich Erdbebensicherheit und Brandschutz. Die Kapazität der Bibliothek bleibt unverändert bei 3‘500 Studierenden.

Die Instandsetzung kostet voraussichtlich 16 Millionen Franken. Da der wertvermehrende Teil rund 1,3 Millionen Franken beträgt, unterliegt die Vorlage dem fakultativen Finanzreferendum. Geplant ist, die Vorlage für den Kantonsrat bis im Herbst 2017 zu erarbeiten. Der Kantonsrat wird über das Geschäft im ersten Halbjahr 2018 beraten. Da die Bibliothek während des Semesters stark genutzt wird, soll die Instandsetzung in drei aufeinanderfolgenden Jahren während der Sommersemesterferien realisiert werden. 2019 soll die Sanierung starten und 2021 abgeschlossen sein.

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