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Zwei Standorte als ideale Lösung

Die Projektentwicklung hat gezeigt, dass eine Erweiterung ausschliesslich am Standort Girtannersberg (Rosenberg) nur mittels einer hochverdichteten Bauweise und unter voller Ausschöpfung sämtlicher dort verfügbaren Landreserven möglich wäre. Um dies zu vermeiden, auch damit künftige Generationen noch über Landreserven verfügen, sowie um das Quartier Rotmonten zu entlasten, wurde für die Erweiterung ein zweiter Standort am Platztor (beim Unteren Graben) geprüft. Das Areal befindet sich an zentraler Lage in der Stadt und ist vom Standort «Girtannersberg» (Rosenberg) innerhalb von 15 Gehminuten erreichbar.

Der bestehende Standort am Rosenberg (oben) befindet sich in unmittelbarer Nähe zum zweiten Standort «Platztor» (unten).


Für eine Erweiterung der HSG an zwei Standorten sprechen folgende Gründe:

– Ermöglicht ein Flächenangebot für 8000 – 9000 Studierende und 3000 Mitarbeitende
– Landreserven am Rosenberg können für zukünftige Generationen erhalten werden
– Standort St.Gallen kann langfristig gesichert werden
– Entlastung der Gebäudenutzung
– Verkehrsbelastung im Quartier am Standort Rosenberg kann reduziert werden
– Einbindung der HSG in die Stadt
– Rückführung von genutzten Wohnliegenschaften

Am bestehenden Standort soll der Campus künftig für rund 5’500 Studierende angelegt sein. Die Universitätsbibliothek soll mit einem Learning Center ergänzt werden, damit die Studierenden mehr Arbeits- und Lernplätze erhalten. Auf dem städtischen Areal Platztor ist ein neuer Standort für Lehre und Forschung geplant mit einer Kapazität für rund 3’000 Studierende. Auch soll es dort für das Vollzeit-MBA-Programm der Weiterbildung sowie für universitätsnahe Drittnutzungen Raum geben.

 

Drei Bauprojekte für die Universität St.Gallen

Die Regierung des Kantons St.Gallen wird die bauliche Entwicklung der Universität St.Gallen (HSG) in drei Projekten vorantreiben. Sie will, erstens, einen neuen Campus am Platztor erstellen und, zweitens, das bestehende Bibliotheksgebäude sanieren. Unabhängig davon beabsichtigt die HSG Stiftung, das dritte Projekt zu realisieren. Mit privaten Mitteln soll für die HSG ein Learning Center entstehen.

Nach Abschluss der Testplanungen 2016 wurden die Projekte an den Standorten Rosenberg und Platztor getrennt und separat bearbeitet. Für den Standort Rosenberg ergibt sich nun eine weitere Trennung: die Sanierung der bestehenden Bibliothek und ein neues, privat finanziertes Learning Center.

 

Bedarf ausgewiesen

Die Universität St.Gallen benötigt dringend mehr Raum. Der heutige Standort am Rosenberg ist für rund 5‘000 Studierende ausgelegt, das bestehende Bibliotheksgebäude aus dem Jahr 1989 sogar nur für 3‘500 Studierende. Heute sind mehr als 8‘300 Studierende an der HSG immatrikuliert. Der Universitätsrat rechnet damit, dass sich bis 2020 das Wachstum verflachen und die Studierendenzahl bei 8‘000 bis 9‘000 einpendeln wird. Darüber hinaus laufen die Baubewilligungen für die Provisorien in den kommenden Jahren aus. Die drei Projekte stärken die HSG und die Ostschweiz, da andere Kantone in den kommenden Jahren ebenfalls hohe Investitionen in ihre Universitätsinfrastruktur tätigen. Auch der internationale Bildungswettbewerb wird weiter an Dynamik zulegen.

2 Kommentare für “Standorte

    1. HSG - js ·

      An der Müller-Friedberg-Strasse 6 und 8 ist ein Ausbau des bestehenden, von der Forschung genutzten Gebäudes geplant. Mit dem Ausbau soll ein Institutsgebäude in der Stadt realisiert werden, welches voraussichtlich im Jahr 2017 in Betrieb genommen werden kann. Im Gebäude sollen gleich mehrere Institute untergebracht werden. Damit soll ein weiterer Schritt zur Konzentration der bisher im Quartier Rotmonten verteilten Institutsliegenschaften vollzogen werden. Nähere Informationen finden Sie unter folgendem Link.

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