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Die Universität als Standortfaktor

Die Universität St.Gallen ist ein Aushängeschild für die Stadt, den Kanton St.Gallen und die ganze Ostschweiz. Sie ist als Bildungseinrichtung für Studierende aus der Region, aus der Schweiz und aus dem Ausland attraktiv. Zudem zieht sie Wissenschaftler sowie angehende und etablierte Arbeitskräfte nach St.Gallen.

Die Aktivitäten der Universität St.Gallen wirken sowohl innerhalb der Region als auch darüber hinaus in einem nationalen und internationalen Umfeld. Der volkswirtschaftliche Nutzen kommt primär der Region und dem Kanton St.Gallen zu Gute. Der Bericht zur regionalen Verankerung der HSG beziffert die Wertschöpfung der HSG für die Region Appenzell AR – St.Gallen − Bodensee auf 201 Millionen Franken. Das entspricht einem Plus von 874 Franken pro Einwohner. Zum Vergleich: Die HSG kostet den Kanton St.Gallen im Jahr 80 Franken pro Einwohner.

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Der Region St.Gallen fliessen mit der HSG erhebliche Zahlungsströme zu. So bringt jeder Studierende durchschnittlich 24’000 Franken an Kaufkraft in die Region. Pro Einwohner sind dies 719 Franken für die Agglomeration St.Gallen beziehungsweise 226 Franken pro Kopf für die Arbeitsmarktregion St.Gallen.

Mit mehr als 2700 Beschäftigten gehört die Universität St.Gallen zu den zehn grössten Arbeitgebern im Kanton St.Gallen. Mehr als zwei Drittel der Angestellten wohnen in der Region Appenzell AR – St.Gallen – Bodensee. Als Arbeitgeber schafft die Universität direkt Arbeitsplätze in der Region und indirekt generiert sie Arbeitsplätze durch Auftragsvergaben an regionale Unternehmen. Effekte auf den Tourismus entstehen durch Übernachtungen dank Kongressen, Tagungen, Seminaren und Weiterbildungsangeboten. In St. Gallen und der Region wird jede fünfte Logiernacht durch die Universität ausgelöst.

Der Regionalisierungsbericht der HSG zeigt zudem folgendes Bild: Auch nach dem Studium bleibt ein Teil der Absolventinnen und Absolventen in der Region. Im Jahr 2010 wohnten 11 % der ehemaligen Studierenden in der Region Appenzell Ausserrhoden – St.Gallen – Bodensee und 7 % arbeiteten nach dem Studium in der Region. Der Wissensaustausch zwischen Universität, Unternehmen und Öffentlichkeit erfolgt zum einen über Tagungen, Kongresse und Seminare in der Region, zum anderen über Unternehmensgründungen und Studierende, die neben dem Studium erwerbstätig sind oder Praktika absolvieren. Zudem sind die Universitätsangehörigen durch ihr ehrenamtliches Engagement am Wissensaustausch beteiligt.

 (Quelle: Regionalisierungsbericht der Universität St.Gallen, 2010)

 

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